Was ist eigentlich die „Cloud“?

Cloud – Cloud Computing – Speichern in der Cloud – Zugriff über die Cloud – Systembetrieb in der Cloud:
Die Cloud ist in aller Munde! Aber was genau ist eigentlich die „Cloud“?

Zugegeben, auf den ersten Blick erscheint der Begriff „Cloud“ (engl. Wolke) für den Ottonormal-Nutzer vielleicht etwas unverständlich. Allenfalls ergeben sich Assoziationen zur Troposphäre oder dem Wetter. Wer informiert oder interessiert ist, verbindet die „Cloud“ mit Informationstechnik und unendlichen Datenmengen.

Einfach gesagt handelt es sich bei der „Cloud“ aber um eine ausgelagerte „Daten-Lagerfläche“, eine virtuelle Festplatte sozusagen. Das ist die gängigste Funktion der Cloud, die den Meisten bekannt sein dürfte. Der große Vorteil dabei ist, dass der Speicher nicht lokal gebunden ist und man somit gleichzeitig von verschiedenen Stellen auf die Daten zugreifen kann.

Zugegeben, auf den ersten Blick erscheint der Begriff „Cloud“ (engl. Wolke) für den Ottonormal-Nutzer vielleicht etwas unverständlich. Allenfalls ergeben sich Assoziationen zur Troposphäre oder dem Wetter. Wer informiert oder interessiert ist, verbindet die „Cloud“ mit Informationstechnik und unendlichen Datenmengen.

Einfach gesagt handelt es sich bei der „Cloud“ aber um eine ausgelagerte „Daten-Lagerfläche“, eine virtuelle Festplatte sozusagen. Das ist die gängigste Funktion der Cloud, die den Meisten bekannt sein dürfte. Der große Vorteil dabei ist, dass der Speicher nicht lokal gebunden ist und man somit gleichzeitig von verschiedenen Stellen auf die Daten zugreifen kann.

Für den Privatnutzer heißt das, dass man nun problemlos auf die eigene Musik, Kontakte, wichtige Dokumente oder Urlaubsfotos zugreifen kann. Egal wann, egal wo – sowohl mit dem PC und Laptop, als auch mit dem Smartphone oder Tablet. Die Nutzerdaten sind ausgelagert und sind – z.B. im Schadensfall – einfach wieder herzustellen oder auf ein neues Gerät übertragbar. Besonders beliebt bei Privatanwendern sind Anbieter wie „Dropbox“, „Google Drive“, „Windows OneDrive“, „iCloud“ oder „Telekom MagentaCLOUD“.

Allerdings bietet die Cloud bzw. Cloud Computing im Geschäftsbereich dann doch noch einiges mehr. Beim Cloud Computing werden IT-Dienste an externe Dienstleister ausgelagert. Dies kann neben der, bereits erwähnten, Rechenleistungen und Speicherkapazitäten (IaaS) auch die Nutzung von Software (SaaS) oder die Bereitstellung von Plattformen (PaaS) für Sicherheitslösungen oder Abrechnungsdienste beinhalten.

Die Cloud in der Übersicht

Generell gesprochen lässt sich die Cloud also in drei Ebenen einteilen.

  1. SaaS  – Software as a Service

Die SaaS ist die oberste Ebene, die „User“ Ebene sozusagen. Dabei handelt es sich um die Bereitstellung von Software. Das heißt, Software und genutzte IT-Infrastrukturen werden von einem externen IT-Dienstleister betrieben und können von Kunden als Dienstleistung, gegen Gebühr, in Anspruch genommen werden.  Der Nutzer greift dann mit dem Webbrowser auf entsprechende Frontends oder bestimmte Software. Das hat den Vorteil, dass sich der Endnutzer weder um die Funktionalität, noch um die Wartung der Software kümmern muss.

  1. PaaS – Platform as a Service

Die PaaS ist die mittlere Ebene – „Entwickler“ Ebene – im Cloud Computing. Hierbei werden Laufzeitumgebungen, aber auch Entwicklungsumgebungen (Frameworks) für Entwickler von Webanwendungen bereitgestellt. Diese können dadurch ohne die Anschaffung der darunterliegenden Hardware und Software sowie mit geringen administrativen Aufwand genutzt werden.

  1. IaaS – Infrastructure as a Service

Die Iaas ist die unterste Ebene der Cloud, die „Infrastruktur Ebene“. Es bezeichnet die Bereitstellung von Rechnerpower, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur (z.B. Firewalls). Diese werden, in der Regel, als virtuelle Maschinen (VM) zur Verfügung gestellt. Allerdings ist hierbei der Kunde sowohl für die Installation als auch die Wartung selbst verantwortlich.

Für den Geschäftsbereich bieten sich zudem – in der Regel – drei Arten von Cloud: Private Cloud, Public Cloud und Hybrid Cloud.

Bei einer Private Cloud handelt es sich um ein firmeneigenes, cloud-ähnliches Rechenzentrum, das dem Endnutzer cloud-typische Mehrwerte bieten soll. Diese Methode ist bei Unternehmen besonders beliebt, da die IT-Dienste weiterhin selbst ausgeübt werden und Informationen nur für die eigenen Mitarbeiter zugänglich sind. Allerdings können die cloud-typischen Mehrwerte in dieser Infrastruktur häufig nur teilweise oder gar nicht gewährleistet werden.

Eine Public Cloud (öffentliche Cloud) wird durch einen frei zugänglichen Anbieter gestellt, der Dienste über das Internet für quasi jedermann anbietet. Bekannte Beispiele für einen solchen Provider sind z.B. die meist kostenlosen Webmailer-Dienste oder Google Drive oder eben kostenpflichtige Dienstleistungen wie z.B. SAP Business by Design.

Eine Hybrid Cloud ist, wie der Name vermuten lässt, eine Mischform auf privater und öffentlicher Cloud. Für gewöhnlich werden hierbei sensible Daten und datenschutzkritische Anwendungen im Unternehmen selbst betrieben und verarbeitet, während andere Dienstleistungen bei öffentlichen Anbietern über das Internet bezogen werden. Diese Methode ist sehr komplex und erfordert eine klare Trennung und saubere Einteilung von datenschutz-kritischen und unkritischen Geschäftsprozessen sowie eine eindeutige Kennzeichnung aller Daten.

Letztlich gibt es auch noch Community Clouds. Diese beschreiben Cloud-Strukturen, die von mehreren Unternehmen gemeinsam genutzt werden, um z.B. im Rahmen eines Projekts, auf bestimmte Dienste zugreifen zu können. Community Clouds beschränken sich immer auf einen festgelegten Benutzerkreis. Dennoch sind Community Clouds eher ein seltener Spezialfall.

Besonder gut eignet sich die Cloud für Anwendungen wie: Mail & Mail-Archivierung inklusive Sicherheitsfunktion, Datensicherung und Recovery, Datenbereitstellung (z.B. Sharepoint), Datenverarbeitung und Kommunikation (z.B. Office) und vieles mehr.

TERRA CLOUD

Bei maxbenedikt nutzen wir für unsere Kunden die „TERRA CLOUD“ der Wortmann AG. Seit Oktober 2016 sind wir zertifizierter TERRA CLOUD Service Partner und bieten Ihnen alle Dienste rund um die TERRA CLOUD und alle weiteren optionalen Dienstleistungen.

Die TERRA CLOUD besteht aus 4 Elementen (Housing, Hosting, IaaS und SaaS), die nach Bedarf mit weiteren optionalen Leistungen ergänzt werden können.

TERRA CLOUD Housing

Im Housing-Bereich können einzelne Höheneinheiten oder auch komplette Racks im Rechenzentrum angemietet werden. Bereits vorhandene Server oder neue, individuelle Serverkonfigurationen können so in einer sicheren Umgebung betrieben werden. Die Hardware- und Software-Verwaltung verbleibt beim Eigentümer der Server.

TERRA CLOUD Hosting

Unterschiedliche TERRA SERVER Modelle stehen als TERRA CLOUD Server zur Miete zur Verfügung. Im bewährten BTO-Verfahren können diese Server konfiguriert werden. Der enthaltene Service garantiert bei einem Defekt eine Reaktionszeit von 60 Min.

[während der Geschäftszeiten, sonst 4 Std.]

Die Überwachung der Hardware übernimmt das TERRA CLOUD Team, die Administration des Betriebssystems und der Anwendungen verbleibt beim Mieter des Servers.

TERRA CLOUD IaaS

Virtualisierte Server sind in ihrer Leistung frei wählbar. Sie sind im Nachhinein erweiterbar und passen sich so dem aktuellen Bedarf an. Die Kosten für einen virtualisierten Server liegen niedriger als bei einem vergleichbaren Hardware-Server. Die Infrastruktur der TERRA CLOUD stellt die virtualisierten Server hochverfügbar bereit und übernimmt die Verwaltung der im Hintergrund benötigten Hardware. Die Administration des Betriebssystems und der Applikationen verbleibt beim Kunden.

TERRA CLOUD SaaS

Im Bereich SaaS kann Software als einzelne Anwendung gebucht werden. Die Administration von Hardware und Betriebssystem entfällt. Es steht immer die neueste Version einer Anwendung zur Verfügung und die Anzahl der gebuchten Lizenzen kann monatlich angepasst werden.

 

Eine umfassende Übersicht und detaillierte Erklärung aller TERRA CLOUD Dienste und Zusatzfunktionen finden Sie im TERRA CLOUD Prospekt:

Vor- und Nachteile der Cloud-Nutzung

Ob sich eine Cloud lohnt kann nicht pauschal beantwortet werden. Hierzu muss immer die individuelle Unternehmenssituation, Bedürfnisse sowie der jeweilige Kosten- und Nutzenfaktor betrachtet werden. Generell kann man sagen, dass die Cloud-Nutzung durchaus viele Vorteile hat, aber auch einige Herausforderungen bietet.

Vorteile:

  • Dienstleistungen können in der Cloud einfach angemietet werden. Es entfallen die Investitionskosten eines Kaufs (z.B. Server-Hardware).
  • Die Dienste können – auf Grund der vielen Marktteilnehmern – kostengünstiger von Cloud-Anbietern angeboten werden.
  • Geringe Personalkosten und Risikotransfer in Richtung des Anbieters, da Betrieb und Wartung der IT entfallen.
  • Kalkulierbare monatliche Kosten (auf Basis des tatsächlichen Verbrauchs) anstatt von längerfristigen Kapitalbindungen.
  • Je nach Nutzung können Dienste angemietet werden, auch bei schwer abschätzbaren Nutzungsverhalten wie z.B. bei Start-Ups (keine Überkapazitäten, auf Wachstum reagieren).
  • Die gemieteten Dienstleistungen entsprechen in der Regel dem aktuellsten Stand der Technik und es werden laufend Updates durch den Anbieter durchgeführt.
  • Verschiedene Standorte können relativ kostengünstig über die Cloud verbunden werden und auf die Unternehmensressourcen zugreifen.
  • Hoher Sicherheitsgrad und Ausfallsicherheit der Hardware durch z.B. Zutrittsschutz.
  • Letztlich bietet ein Cloud-Anbieter zudem spezifische IT-Kompetenzen, die im eigenen Unternehmen nur schwer umsetzbar wären.

Nachteile:

  • Externe Verarbeitung und Sicherung von Geschäfts- und/oder Kundendaten
  • Bandbreiten beim Zugriff auf externe Dienste
  • Eventuelle Compliance Problematik (Einhaltung gesetzlicher Regelungen)
  • Eventuelle Probleme beim Offline-Betrieb im Falles eines Ausfalls des Dienstes oder eines Netzwerks
  • Anfallende Transaktionskosten für die Einrichtung der Cloud-Dienste und der Umstellung des Systems
  • Sogenannte “Pay-per-Use” Kosten enthalten Gewinn und Risikozuschlag des Anbieters

Tipps

Wenn man an der Implementierung einer Cloud interessiert ist, sollte man sich einmal folgende Fragen stellen:

  • Welchen Mehrwert bringt mir die Cloud?
  • Welche Kosten entstehen dadurch?
  • Welche Migrations- und Entwicklungsaufwände gehen damit einher?
  • Wie sieht mein zukünftiges Betriebsmodell aus und wie passt die Cloud dazu?
  • Welche Sicherheitsanforderungen habe ich an ein IT-System und kann die Cloud diese erfüllen?
  • Sind meine bestehenden Lizenzmodelle cloud-konform?
  • Welche Rahmenbedingungen (rechtlich) unterliegt mein Unternehmen?
  • Welchen Einfluss hat die Cloud auf Prozessmanagement, Ressourcenplanung, Workflows und Optimierungen?

 

Bei der Wahl eines Cloud-Anbieter wie z.B. der TERRA CLOUD sollte man zudem folgende Faktoren beachten:

  • Die Rechenzentren stehen in Deutschland
  • Die Muttergesellschaft des Betreibers ist in der EU geschäftlich aktiv
  • Der Firmensitz ist in Deutschland
  • Der Gerichtsstand ist in Deutschland
  • Der Betreiber teilt mit, wenn es Zugriffe von Behörden auf die Daten gab oder gibt
  • Offenlegung, welche Drittanbieter in Anspruch genommen werden
  • Verstöße von Drittanbietern gegen deutsches Datenschutzrecht werden mitgeteilt
  • Vollständige, aktuelle Liste der eingesetzten Hard- und Software
  • Verträge nach deutschem Recht
  • Kundendaten befinden sich in einem privaten Netzwerk in der Cloud

Sind noch Fragen offen?

Zum Thema Cloud Computing beraten wir Sie gerne ganz individuell!

Ihr Ansprechpartner bei maxbenedikt – für alles rund um das Thema Cloud – ist Johannes Teltscher. Kontaktieren Sie ihn gerne per Email unter: jt@maxbenedikt.com oder per Telefon unter: 05941 – 205920.